INTERGEM 2019 - Foto © Herbert Piel
INTERGEM 2019 - Foto © Herbert Piel

INTERGEM 2019: Gelungener Auftakt für die aktuelle Messe

Nutzen Sie die verbleibenden beiden Messetage, um sich selbst zu überzeugen.

Staatssekretärin Daniela Schmitt, die die Intergem Messe in diesem Jahr eröffnete, war genau wie die fast 1.000 Fachbesucher am Eröffnungstag von der internationalen Fachmesse für Schmuck und Edelsteine begeistert: nirgendwo sonst findet man Qualität und Vielfalt in dieser Konzentration auf kleinstem Raum.

Der erste Messetag verlief vielversprechend: laut Messechef Kai-Uwe Hille hat sich die Verlegung des Messetermins auf den Feiertag von Donnerstag auf Sonntag, bereits bezahlt gemacht. Überdurchschnittlich viele Akkreditierungen von Juwelieren erfolgten bereits am Donnerstag.

Die Messe präsentiert sich in diesem Jahr moderner und großzügiger und bewahrt sich dennoch ihr familiäres Flair. Direkt im Foyer schaut man auf eine beeindruckende Fotowand, die nahezu die komplette Stirnwand abdeckt. Dargestellt ist die große Weitung im Steinkaulenberg. Links und rechts demonstrieren Schleifer, Poliere, Fasser und Graveure ihr Können bei der Entstehung dreier Schmuckstücke, das am Sonntag gegen 16:00 Uhr verlost wird. Vergangenheit trifft Gegenwart und Zukunft.

Jochen Müller, Präsident der Edelsteinbörse, gab in seiner Eröffnungsrede der Hoffnung Ausdruck, dass auch in Zukunft der Besuch von Messen und Ausstellungen, beim Juwelier oder in den Manufakturen wichtig bleibt. Nur so kann der Zauber des Edelsteins im digitalen Zeitalter erhalten bleiben.

Daniela Schmitt, die zum ersten Mal als Besucher auf der Intergem war, zeigte sich höchst beeindruckt von der Schmuck- und Edelsteinindustrie in und um Idar-Oberstein. Auch für sie ist das haptische Erlebnis eines Schmuckstücks enorm wichtig. Sie unterstreicht den Stellenwert der Intergem als Gradmesser der Branche und ist sich nach einem Messerundgang sicher, dass diese zuversichtlich in die Zukunft schauen könne. Als wichtige Aufgabe sieht sie die Verpflichtung der Unternehmen ihr handwerkliches Wissen an die nächste Generation weiterzugeben.

Schmitt verschob ihre geplante Abfahrtzeit ein ums andere Mal nach hinten, um möglichst viele Aussteller besuchen zu können. Besonders beeindruckend fand sie einen lupenreinen 13-Karäter, der ihr von Dieter Hahn gezeigt wurde. Auch bei Hans-Dieter Krieger, der die Staatssekretärin mit einem Grauburgunder von der Nahe bewirtete, bewunderte sie formvollendete Schmuckstücke feinster Qualität. Beim Abschied kündigte Daniela Schmitt ein baldiges Wiedersehen an.

Versäumen Sie dieses Highlight im Messejahr nicht: es verbleiben Ihnen noch zwei Ausstellungstage.

Fotos © Herbert Piel

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